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Entstehen und Wachsen der Stiftung

Im Jahr 2012 wurde der lang gehegte Plan eine kirchliche Stiftung in der Ev. Kirchengemeinde Laubuseschbach zu gründen umgesetzt. Motor war der Kirchenvorstand mit seinem Pfarrer Daniel Happel. Mit viel Elan gingen alle ans Werk. Schnell war ein Name gefunden: Zukunft beLEben sagt genau das, was die Stiftung bewirken soll: eine gute Zukunft für das kirchliche Leben in Laubuseschbach schaffen und unsere Kirche in gutem Zustand erhalten, selbst wenn die Zahl der Gemeindeglieder abnimmt.

 

Jede Stiftung muss zunächst einmal für ausreichendes Stiftungskapital sorgen und dafür viele Unterstützer finden und begeistern. Dazu brauchte es natürlich viel Kommunikation: Pfarrer Happel erstellte eine Stiftungsbroschüre und im Erntedankgottesdienst 2012 weckte er auf fundierte, humorvolle Weise das Interesse an der Stiftung. Als nächstes bauten Kirchenvorstand und Stiftungsgruppe - direkt nach dem Gründungstag der Stiftung am 1.12.2012 - auf dem Weihnachtsmarkt einen eigenen Stand auf. Hier gab es eine Tombola und jede Menge Infos.

 

Die Resonanz war überwältigend. Viele Laubuseschbacher und Menschen aus dem Umfeld stifteten zugunsten der guten Sache. Erreicht wurden sie auch über diverse Fundraisingaktionen, die sich die Stiftungsgruppe ausdachte und deren finanzielles Ergebnis sogar gefördert wurde. Zu jeden drei eingeworbenen Euro gab die Landeskirche einen weiteren hinzu. Egal, ob sie bei einer Osterwanderung, der Tombola oder einem Musikalischen Picknick in und vor der Kirche zusammenkamen. Überhaupt war die EKHN von Anfang an mit rechtlichen und inhaltlichen Tipps zur Stelle. Sie verwaltet die Stiftung, so dass dafür keine Kosten vor Ort anfallen. Zustiftungen und Spenden sind steuerlich absetzbar.

 

Mittel aus dem Kirchenhaushalt flossen ebenfalls in die Stiftung und so war bereits nach fünf Jahren das anfangs unerreichbar erscheinende „Traumziel“ geschafft: ein Kapitalstock von mehr als 120.000 Euro!

 

Auf Daniel Happel folgte Arne Huwald als Gemeindepfarrer. Er setzte sich ebenfalls für die Stiftung ein und band zum Beispiel die Konfis in die Apfelernten zugunsten der Stiftung ein. Sie wuchs weiter. Auch Pfarrerin Agnes Schmidt-Köber, die seit 2018 Gemeindepfarrerin in Laubuseschbach ist, hat ein Herz für die Stiftung und unterstützt sie nach besten Kräften. - Nicht nur in unsere Gemeinde, auch in den Ort wirkt die Stiftung hinein. So konnte nach den Überschwemmungen aufgrund von Starkregen 2018 vier Familien in Laubuseschbach unbürokratisch mit Finanz- oder Sachmitteln geholfen werden. Viele weitere Projekte konnten seit 2014 aus den Zinserträgen realisiert werden (siehe Menüpunkt Projekte).

   

Bei all ihrem Tun sieht sich Zukunft beLEben als Teil des großen Ganzen, gehalten von der Zusage Gottes uns Menschen nicht allein zu lassen. Dafür danken - und bitten - wir:

„Guter Gott, wir glauben, dass Du uns die Zukunft schenkst. Gib uns weiterhin viel Vertrauen, in hellen und in schweren Zeiten. Erhalte unsere Demut, damit wir das Erreichte nicht als selbstverständlich, sondern als dein Geschenk an unsere Gemeinde erkennen. Wir bitten um deinen Segen für das Wirken unserer Stiftung!“

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